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Rollin
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dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263
Denver Clan als Pop-kulturelles Phänomen/ STEVEN

Vor einigen Tagen hatte sich in einem der Foren ein ganz interessantes Thema ergeben, das -meiner Meinung nach- sein eigenes Standing verdient.
Ich kopiere ein paar Statements mal hier rüber:

"Der Denver Clan" ist eine Kult-Serie in der "Gay Scene", was zuletzt seine Ausstrahlung auf Timm TV beweist.
Ohne Steven als ersten schwulen Helden in der TV-Geschichte wäre es nicht möglich gewesen, "Six Feet Under", "Queer As Folk", "Ellen" aber auch "Nip/ Tuck" oder "Desperate Housewives" so, wie wir es kennen, zu verwirklichen.

Wir haben bei "Denver Clan" eine breitentaugliche Version eines schwulen Mannes, die das Bewußtsein des prüden und vorurteilsbelasteten Volkes dahingehend veränderte, dass man sich darüber bewußt wurde, der nette Junge von nebenan kann eventuell auch schwul sein und das ist auch gut so!
Auf der anderen Seite haben wir aber eine Art der Darstellung homosexueller Zärtlichkeit, wie sie antiseptischer nicht sein kann. Sehen wir mal Steven mit einem seiner Freunde in einem intimen Moment, ist dies eher eine Umarmung wie unter Fußball-Kumpels und entbehrt jeglicher Erotik.
Zum anderen sind Stevens Beziehungen zu Frauen auch nicht exakt gezeichnet. Ist er nun wirklich bisexuell und fühlt sich von Menschen beiderlei Geschlechts angezogen? Oder sind das Beziehungen, mit denen er sich selbst etwas beweisen will?
Sehnt er sich nach Normalität? Gibt es für ihn in einer schwulen Beziehung keine Normalität?

Ist dies eine realistische Darstellung von Homosexualität?

Oder war die Zeit noch nicht reif dafür?

Eine Diskussion auf dieser Ebene wäre für dieses Board eine extreme Bereicherung!

11.04.10 06:03
apollo
Board Member

dabei seit:
03.01.2010
Beiträge: 303

Ich denke, dass - wenn die Zeit reif gewesen wäre - die Produzenten mehr wert darauf gelegt hätten, diese Story für Steven noch intensiver auszubauen.
Es kamen mit Sicherheit zu Beginn der Serie Beschwerden von Zuschauern und gewissen intolleranten Gruppen in den USA, die gegen eine solche Geschichte um Steven waren.
Was Stevens Homo- oder Bisexualität angeht, stehe ich ehrlich gesagt auf dem Schlauch - die beiden Fragen von dir oben lasse ich mal dahingestellt, da ich sie nicht beantworten kann. Allerdings tendiere ich eher dazu, dass er sich (und seiner Familie, besonders Blake) beweisen wollte, dass er auch mit Frauen kann.

Wer sehnt sich nicht nach Normalität?


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DALLAS - 2012
11.04.10 06:22
Rollin
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17.01.2010
Beiträge: 263

Ich denke auch, dass Steven sich und Blake etwas beweisen wollte, indem er eben doch -gesellschaftlich respektabel- eine Familie gründete.

Was ich vermisse sind Handlungsstränge, die Steven als homosexuellen Mann im Sinne von "Gay Pride" zeigen.
Seine Veranlagung wird in den gezeigten Szenen eigentlich immer nur angedeutet und nie wird es konkret.
Ein schwuler Bekannter von mir ließ sich einmal darüber aus, dass Steven nicht schwul, sondern allenfalls homosexuell sei, da "schwul" eine Lebensauffasung ist, die über das rein Sexuelle hinausgeht.

13.04.10 08:34
apollo
Board Member

dabei seit:
03.01.2010
Beiträge: 303

Was ist mit seiner Freundschaft zu diesem Footballspieler, der auch was mit Sammy Jo und Drogen hatte?
Wollte Steven nicht was von ihm?

Und in der Reunion war es ja dann wohl endgültig geklärt, ob Steven schwul ist oder nicht... - immerhin hat er offen mit Clay Fallmont in Washington zusammen gewohnt.
Eine der wenigen Geschichten aus der Serie, die auch in der Reunion aufgelöst wurde.


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DALLAS - 2012
15.04.10 07:32
Bepo
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dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234

Es war Bart!


Ein Nachtrag zum Thema, warum Dynasty in der "Schwulenszene" so beliebt ist/war. Es war weniger der Charakter von Steve, sondern der Charakter von Alexis, das übertriebene Drama und fast der gesamte männliche Cast, die alle einen gewissen gayporn-Look hatten!


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'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
15.04.10 08:19
Rollin
Board Member

dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

"Gayporn"? Echt?
Blake? Jeff? Jason Colby?
Nein, Spaß beiseite! Das kann schon sein, im Falle von Dex, Clay Fallmont, Sean Rowan trifft das bestimmt zu.
Zu Alexis: Das mit "Drama" drückt es aber sehr dezent aus. Ich finde, sie sieht aus und benimmt sich wie eine Transe. Und Krystle eigentlich auch!

15.04.10 09:18
Bepo
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17.08.2009
Beiträge: 234

Ich meine das Drama der gesamten Serie. Die Sprache. Die Gestik. Die Mimik.
Und ja, Alexis hat viel von einer Dragqueen - oder umgekehrt! Es ist halt auch zu einem Teil Trash!

Jeff, Steven, Adam, Miles, Clay, Sean, Michael, Luke, Dex. Und es gab sehr viel nackte, männliche Haut zu sehen!


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'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
15.04.10 10:12
apollo
Board Member

dabei seit:
03.01.2010
Beiträge: 303

Die gab es in anderen Serien auch.
Wenn ich nur an Lance in FC denke - der lag in (fast) jeder Folge mit nacktem OBerkörper am Pool!


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DALLAS - 2012
15.04.10 10:15
Bepo
Board Member

dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234

Ich kann nur wiedergeben was man in diversen soziologischen Arbeiten liest. Und für mich klingt es plausibel!


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'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
15.04.10 11:06
Rollin
Board Member

dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

Da kommt bei DYNASTY einiges zusammen!
Der schwule Held,
die "Drag Queens"
und die gutaussehenden Männer!

FC hat schon mal keinen schwulen Helden, als "Drag Queens" könnte man Kim Novak, Lana Turner, Gina Lollobrigida und auch Morgan Fairchild ansehen.
Gutaussehende Männer gab es auch viele bei FC. Damals war es nur noch nicht so üblich, seinen Körper zu trainieren, so dass es eigentlich nur Lorenzo war, der mit freiem Oberkörper einen erfreulichen Anblick bot.

15.04.10 11:21
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