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Rollin
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dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

Wie schon gesagt- die Geschmäcker sind verschieden!
Die herrlichen Lanschaftsaufnahmen von "Dallas" und FC geben natürlich ein anderes Flair als die kühle Eleganz vom DYNASTY-Studio, ebenso wie der landwirtschaftliche Background der "Dallas"- und FC-Familien (-wirkt dadurch bodenständiger).
"Dallas" und "Knots Landing" bewegen sich näher an der Realität, FC hatte -meiner Meinung nach- ähnlich absurde Geschichten wie DYNASTY, allerdings sind sie dort schneller und effektiver abgehandelt. Ich würde sagen, bei FC geht es definitiv "mehr" ab als bei DYNASTY. Und -was noch dazu kommt- Darstellung und Inszenierung sind handwerklich derart geschliffen, dass Du Dich nie mit nach oben verdrehten Augen fragst, welche Trips die Autoren wohl eingeschmissen haben, um eine derartige Episode abzuliefern.
FC wartet mit einem Reigen Alt-Stars auf, wie er bis heute noch einmalig ist. (Neben Jane Wyman waren da noch Kim Novak, Gina Lollobrigida, Lana Turner, Mel Ferrer, Ursula Andress, Cesar Romero, Leslie Caron, Rod Taylor u.a.)

Was findest Du nun aber langweilig daran, wenn die Kindesentführung bei "Dallas" in zwei Folgen erzählt wird?
(Zum Vergleich: Die Entführung von Fallons Baby dauerte schon mal vier Folgen, die dramatisch sehr schön aufgebaute von Krystina durch Sarah Curtis mit allen Nebenhandlungen 10 Folgen)
Was findest Du langweilig daran, wenn Gerichtsverfahren bei "Dallas" in einer Folge abgehandelt werden statt in 4?
Da gibt es noch mehr Beispiele, alles in allem sind sie ein Indiz für einen alternierenden Stil-
noch einmal: Was ist langweilig daran, eine Geschichte effizient in möglichst einer Folge zu erzählen?

Zur Sprache! Ich persönlich empfinde die DYNASTY- Dialoge weitestgehend als platt. So charmant Joan Collins ihre Pointen auch zu bringen scheint, einen echten Dialogschliff entdecke ich da kaum.
Ein amerikanischer Bekannter hatte mir einmal gesasgt, dass ihm DYNASTY auf Deutsch viel besser gefalle als im Original, da die deutschen Sprecher (vor allem Ursula Heyer als Alexis)viel mehr Leidenschaft besäßen als die Original-Schauspieler.
Im Gegenzug sagte er allerdings, dass "Dallas" bei der deutschen Fassung gelitten hätte, da ein besonderer Charme von "Dallas" im texanischen Akzent läge- da hätte man auf Deutsch mit bayerisch oder schwäbisch aufwarten müssen.

Allerdings hatten weder "Dallas" noch FC Randgruppen in ihre Personage integriert. (Keine Schwarzen,keine Schwulen!)
Aber das scheint "Dynasty" ja auch nicht wirklich geschafft zu haben, sonst hätten Du und andere hier in diesem Forum bereits mehr dazu gesagt!

11.04.10 12:06
Rollin
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17.01.2010
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Ach,
nenne doch mal ein Beispiel, wo "Dallas" eine Story von DYNASTY geklaut hat!

11.04.10 12:07
Bepo
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17.08.2009
Beiträge: 234

Ich kann dir kein Beispiel nennen und weiss auch nicht ob nun Dallas tatsächlich von Dynasty klaute! Aber prinzipiell klaut jeder bei jedem!

Ich perönlich finde, Dynasty kann man nur in der OV sehen. Alexis verkörpert einfach einen völlig anderen Charakter, obwohl die Synchronsprecherin nicht schlecht ist! Aber diese kühle Arroganz von Joan war einfach toll. In der Synchronfassung hatte sie zuviel Aggression!

Ich weiss nicht was ich zu dem Thema Schwule und Schwarze sagen soll. Ich hielt bereits fest, dass mich das prinzipiell in einer Soap wenig interessiert. Und die kulturelle und gesellschaftspolitische Bedeutung ist klar und ich wüsste nicht welche Punkte hier zu diskutieren wären!


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'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
11.04.10 12:22
Rollin
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dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

Das mit dem Beispiel ist schade!
Denn normalerweise sollte man Behauptungen immer wieder mit Fakten unterfüttern- es sei denn natürlich, Du äußerst eine Meinung, aber auch die begründet sich besser, wenn Du Fakten nennen kannst.
Also, das war jetzt etwas unqualifiziert!

Zur gesellschaftlichen Relevanz noch einmal:
Eine Soap, auch wenn sie, so wie Du sagst, nur eine Soap ist, begründet, wie jedes Buch, jeder Film, jeder Song, seinen Erfolg darin, dass die Zeit, das Leben, die Emotionen,
in ihr so widergespiegelt werden, dass die Leute, und im Falle einer Soap ist es ein sehr breites Publikum, für sie relevante Botschaften aus ihr beziehen...Kraft, Weisheit etc.
Es ist sehr schade, dass Du Deine angebliche Lieblingsserie immer wieder selbst runtermachst, in dem Du mir jedes Mal sagst, es sei vergebene Mühe, eine tiefere Bedeutung in ihr zu sehen. (Das erinnert mich an die Leute, die Loriot nicht komisch finden können!)
Gerade Du mit Deinem psychologischen Background, müsstest doch mit der Untersuchung massenpsychologischer Phänomene im Pop-kulturellem Bereich vertraut sein. (Zur Info: Ich habe ein Psychologiestudium angefangen, allerdings nicht zu Ende geführt!)

11.04.10 12:40
Bepo
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dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234

Ich weiss, dass die Behauptungen mehr Basis hätten wenn ich dir Beispiele nennen könnte. Aber ich kann es nicht! Aber bei Serien die ich kenne, sehe ich immer wieder ähnliche Storylines. Insofern schliesse ich daraus, dass dies auch bei anderen Serien der Fall ist. Und dies ist auch ein wissenschaftlich gültiger Schluss (wenn auch etwas ungenau).

Nun ich denke die kalte Reagan- und Thatcher-Ära, der Yuppyismus, wurde in Dynasty zur Spitze getrieben. Und ich denke insofern hat sie den Zeitgeist möglicherweise getroffen!
Ich denke allerdings, dass Humor nicht notwendigerweise an den Zeitgeist gebunden sein muss. Es gibt Filme, Serien, Komiker die in ihrer Zeit komisch sind, weil für ihren Humor der Zeitgeist eine gewisse Rolle spielt. Darüber hinaus gibt es aber auch Komik die per se witzig ist und nicht an einen Zeitgeist gekoppelt ist. Und ich denke Dynasty hat etwas von beidem. Und für mich ist es eben eher Komik als eine ernsthafte Serie. Und der Humor der hier bei mir ausgelöst wird, ist zu vergleichen mit jenem den ich beispielsweise bei Absolutely Fabulous habe. Diese Serie lebt natürlich auch stark vom Zeitgeist der 90er aber das ist nicht das einzige was die Komik dieser Serie ausmachte.


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'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
11.04.10 12:54
Rollin
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dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

Da bin ich ganz Deiner Meinung, dass der Yuppyismus (ist das richtig so? Ist es nicht Juppieismus? Sieht aber noch komischer aus!) in DYNASTY den Zeitgeist der 80er widerspiegelt.
Den Humor entdecke ich in DYNASTY eher heute- er entsteht durch die Dekadenz, die die Carringtons nach außen tragen. Die Hauskleider der Damen, die aussehen wie Operettenkostüme;
Alexis, die in vollem Make-Up perfekt frisiert schlafen geht und wieder aufwacht (!) ...

Ich entdecke allerdings mehr Humor in "Knots Landing", wenn man sieht wie die meisten Projekte der Möchtegern-Juppies eben kein Erfolg werden, sondern mit allen Hoffnungen und Träumen begraben werden. (Da gab es, kurz bevor die KL-Clique ihr "Lotus Point" geschlossen hat, eine Story-Line, in der ein zwielichtiger Geschäftsmann diverse Tagungen dort abhielt, auf denen aber in Wirklichkeit Drogengeschäfte abgewickelt wurden. Bei einem späteren gescheiterten Projekt wird auch gezeigt, wie Garys Traum-Anwesen einer Zwangsversteigerung zum Opfer fällt.)

Grundsätzlich war es für mich immer ein wichtiger Faktor, in diesen Serien im Prinzip keine anderen Konflikte präsentiert zu bekommen als man sie im täglichen Leben unter Durchschnittsbürgern auch erleben könnte.
Sozusagen mit dem Aspekt, dass das Leidenspotential der Reichen ein anderes ist, ihre Konfliktfähigkeit in jedem Fall telegen bleibt und man sich natürlich beruhigt sagen kann, denen geht es auch nicht anders als mir selbst.

Ein anderer Punkt ist natürlich, die Entstehung dieser Serien von der geschäftlichen Seite zu betrachten.
1980 hat ABC, der DYNASTY-Haussender, beschlossen, eine ebensolche Hitserie wie der Konkurrenzsender CBS, nämlich "Dallas", zu produzieren. (Findet man alles in diesem "Non Fiction"-Foto- Roman, der irgendwo hier auf dieser oder der amerikanischen DYNASTY-WebSite verborgen ist.)
Was für Gefahren bestehen, wenn man bei kreativen Prozessen, zu sehr nach dem kommerziellen Erfolg schielt, wäre ein weiteres Themenfeld. (Erklärt natürlich auch die zahlreichen von "Dallas" übernommenen Stories.)
Dass es an der Spitze einsam ist, macht sich hier auch bemerkbar.
"Knots Landing" beispielsweise hatte -trotz guter Quoten- nie die Spitzenposition der "Top Five" erreicht, was im Business durchaus konstruktive Konsequenzen haben kann:
Man hat zwar nicht so viel Presse wie die absoluten Spitzenreiter, aber muss sich andererseits auch nicht so vielen Geschäftspartnern verantworten, wenn mal was nicht so glatt lief. Des weiteren wird bei absoluten Spitzenreitern auch immer darauf geachtet, dass keiner der "kostbaren" Investoren durch Geschichten, die eindeutige Positionen beziehen, verärgert wird.
Und natürlich führt ein Absinken von Platz 1 auf Platz 6 zur Auflösung einiger Werbeverträge.
(Sogar in Deutschland mußten teilweise bereits investierte Gelder von Werbepartnern zurück gezahlt werden, wenn die tatsächliche Quote nicht den Erwartungen entsprach.)
Im Mittelfeld hingegen kann man sich also besser entfalten. "Knots Landing" brachte es somit in 14 Produktionsjahren auf 344 Folgen (plus ein 4teiliges "Reunion"-Movie), DYNASTY in 9 Produktionsjahren nur auf 220 Episoden (plus ein 4teiliges "Reunion"-Movie).

11.04.10 14:11
Bepo
Board Member

dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234


Zitat von Rollin:

Grundsätzlich war es für mich immer ein wichtiger Faktor, in diesen Serien im Prinzip keine anderen Konflikte präsentiert zu bekommen als man sie im täglichen Leben unter Durchschnittsbürgern auch erleben könnte.
Sozusagen mit dem Aspekt, dass das Leidenspotential der Reichen ein anderes ist, ihre Konfliktfähigkeit in jedem Fall telegen bleibt und man sich natürlich beruhigt sagen kann, denen geht es auch nicht anders als mir selbst.




Und das ist eben für mich nicht so! Ich finde das immer ein bisschen langweilig!

Aber mir sind noch weitere Punkte eingefallen, warum mir Dynasty besser gefiel: ich liebe die Schlägereien und verbalen Schlagabtauschs, sowei dir Wörter die verwendet wurden!

Auch wenn hier schon des öfteren die schlechten Kulissen von Dynasty angesprochen wurden. Ich finde, dass gerade Falcon Crest viel eher einen Daily Soap Charakter hatte, was die Innenkulissen betraf!


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'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
11.04.10 15:06
Rollin
Board Member

dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

Welche Kulissen in "Falcon Crest" denn?
Die gesamte Gioberti-Villa war für mich jahrelang das Non-plus-ultra, was Innendekor betrifft.
Ich war ernsthaft auf der Suche nach einem Gebäude, das in seinem Inneren Naturstein-Wände hat und das man im gemütlichen Landhaus-Stil einrichten kann.
Leider mußte ich feststellen, dass derartige Objekte in Deutschland allenfalls als ausgebaute Scheune jwd zu haben sind, so dass ich meinen Geschmack dem realistischen Markt anpassen musste.
Sorry! Aber nach "Daily Soap" sieht eher das Set des Carlton-Hotels aus. Man kann sogar erkennen, dass es recht klein ist.
In Season 7 gibt sich die Kamera noch Mühe, durch viele Weitwinkel-Einstellungen die Illusion von Weite zu erzeugen, in Season 8 ist das leider vorbei.
Allerdings haben mir sowohl Alexis´ Büro als auch ihr Penthouse sehr gefallen, wenn auch ihre Couches nicht nach orthopädischen Aspekten ausgesucht sind, die haben nämlich einen zu offenen Winkel und die Rückenlehne ist zu niedrig.

12.04.10 09:35
apollo
Board Member

dabei seit:
03.01.2010
Beiträge: 303


Zitat von Rollin:
Wie schon gesagt- die Geschmäcker sind verschieden!
Die herrlichen Lanschaftsaufnahmen von "Dallas" und FC geben natürlich ein anderes Flair als die kühle Eleganz vom DYNASTY-Studio, ebenso wie der landwirtschaftliche Background der "Dallas"- und FC-Familien (-wirkt dadurch bodenständiger).

Was die INNEN-Sets von Dynasty betrifft muss ich dir Recht geben, Rollin - die waren einmalig. Teilweise architektonisch vollkommen übertrieben (das Foyer und der Treppenaufgang der Carrington-Villa passte wohl eher in ein Renecance-Schloss), aber dennoch elegant. Erinnere ich mich gerade richtig an Tapeten im Esszimmer der Carringtons mit Blumenmuster? DAS ging allerdings gar nicht! Zumindest nicht bei Dynasty - passte nicht zu Rest. Bei Dallas und den Tapeten im Esszimmer der Southfork Ranch war das schon wieder was anderes.

Zitat von Rollin:
"Dallas" und "Knots Landing" bewegen sich näher an der Realität, FC hatte -meiner Meinung nach- ähnlich absurde Geschichten wie DYNASTY, allerdings sind sie dort schneller und effektiver abgehandelt. Ich würde sagen, bei FC geht es definitiv "mehr" ab als bei DYNASTY. Und -was noch dazu kommt- Darstellung und Inszenierung sind handwerklich derart geschliffen, dass Du Dich nie mit nach oben verdrehten Augen fragst, welche Trips die Autoren wohl eingeschmissen haben, um eine derartige Episode abzuliefern.

An welche absurden Geschichten bei FC denkst du da genau?
Ich finde nämlich, dass es keinerlei abgehobenen Storylines bei FC gab, sondern lediglich sehr gut erzählte Geschichten, die den Zuschauer bis heute in den Bann ziehen.
Es gibt eine Storyline, die - aufgrund eines Befehls von oben (also aus der Chefetage von Lorimar und CBS) - abgesetzt wurde. Das war die sogenannte "Nazi-Storyline" um Gustav Riebmann. Obwohl ich damals und heute noch sehr viel weniger nicht empfunden habe, dass sich diese Geschichte überhaupt um Nazis dreht - die Nazis waren lediglich der "Aufmacher". Außerdem wurde diese Story schon ab Saison 2 aufgebaut und hatte ihren Höhepunkt vom Anfang bis ca 2/3 der 4. Saison, als sie abrupt abgesetzt wurde - leider!


Zitat von Rollin:
FC wartet mit einem Reigen Alt-Stars auf, wie er bis heute noch einmalig ist. (Neben Jane Wyman waren da noch Kim Novak, Gina Lollobrigida, Lana Turner, Mel Ferrer, Ursula Andress, Cesar Romero, Leslie Caron, Rod Taylor u.a.).

Und da kommt keine andere Serie mit - bis heute nicht!


Zitat von Rollin:
Was findest Du nun aber langweilig daran, wenn die Kindesentführung bei "Dallas" in zwei Folgen erzählt wird?
(Zum Vergleich: Die Entführung von Fallons Baby dauerte schon mal vier Folgen, die dramatisch sehr schön aufgebaute von Krystina durch Sarah Curtis mit allen Nebenhandlungen 10 Folgen)
Was findest Du langweilig daran, wenn Gerichtsverfahren bei "Dallas" in einer Folge abgehandelt werden statt in 4?
Da gibt es noch mehr Beispiele, alles in allem sind sie ein Indiz für einen alternierenden Stil-
noch einmal: Was ist langweilig daran, eine Geschichte effizient in möglichst einer Folge zu erzählen?


Was das Abhandeln von Geschichten in wievielen Folgen auch immer angeht - man sollte folgendes bedenken: Eine Folge eine Serie kann einen Zeitrahmen von ein bis zwei Tagen, einer Woche oder ca. 2 Wochen haben!
Zwei, drei oder vier Folgen hintereinander können einen Zeitrahmen mehrere Monate haben! Dies liegt daran, wie die Drehbuchautoren dies Geschichte aufgebaut haben.
Der DFCF hat dies über dies gesamte Serie FC analysiert und hier auf die Homepage gestellt: http://www.falconcrest.org/deutsch/master.php?path=show/episodes/ai/time

So etwas sollten die Fans von Dynasty auch mal machen, um solche Hintergrundinformationen (und somit die "wahre" Länge einer Storyline) zu klären. Aber ich glaube, da können wir bis in alle Ewgikeit drauf warten, denn nirgends findet sich auch nur eine einzige Homepage im Netz, die sich mit solchen Dingen überhaupt befasst - auch nicht von Dallas und Knots Landing! Leider!


Zitat von Rollin:
Zur Sprache! Ich persönlich empfinde die DYNASTY- Dialoge weitestgehend als platt. So charmant Joan Collins ihre Pointen auch zu bringen scheint, einen echten Dialogschliff entdecke ich da kaum.
Ein amerikanischer Bekannter hatte mir einmal gesasgt, dass ihm DYNASTY auf Deutsch viel besser gefalle als im Original, da die deutschen Sprecher (vor allem Ursula Heyer als Alexis)viel mehr Leidenschaft besäßen als die Original-Schauspieler.
Im Gegenzug sagte er allerdings, dass "Dallas" bei der deutschen Fassung gelitten hätte, da ein besonderer Charme von "Dallas" im texanischen Akzent läge- da hätte man auf Deutsch mit bayerisch oder schwäbisch aufwarten müssen.

Na, dass hätte gerade noch gefehlt! JR mit schwäbischem Akzent!


Zitat von Rollin:
Allerdings hatten weder "Dallas" noch FC Randgruppen in ihre Personage integriert. (Keine Schwarzen,keine Schwulen!)
Aber das scheint "Dynasty" ja auch nicht wirklich geschafft zu haben, sonst hätten Du und andere hier in diesem Forum bereits mehr dazu gesagt!

Leider gab es bei FC nur ein paar Nebenrollen, die von schwarzen Darstellern gespielt wurden - hierzu fallen mir gerade Raymond St. Jacques als Dr. Hooks in Saison 2 und Roscoe Lee Browne als Rosemont in Saison 7 ein. Wobei hier der "Schwarze" ja auch wieder den Bösen spielt.

Aber: bei FC gab es (in Saison 1, 2 & zumindest die mexikanischen Hilfsarbeiter.


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DALLAS - 2012
12.04.10 12:00
apollo
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03.01.2010
Beiträge: 303


Zitat von Bepo:
Ich kann dir kein Beispiel nennen und weiss auch nicht ob nun Dallas tatsächlich von Dynasty klaute! Aber prinzipiell klaut jeder bei jedem!!

Und du wirfst mir Halbwissen vor...


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DALLAS - 2012
12.04.10 12:02
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