Startseite

Forum » Der Denver-Clan & Die Colbys » Die Carrington-Bibliothek » Wie gelang es DYNASTY das Original DALLAS zu schlagen 
Suche [ « < ... 4 5 6 7 8  9 10 11 12 ... > » ] 

Autor

Beitrag

Parkhurst
Board Member

dabei seit:
08.03.2009
Beiträge: 17


Zitat von Rollin:
Das alles klingt ja fast wie ein Komplott, dass Alexis höchstpersönlich eingefädelt hat...

Zunächst mal haben sowohl Apollo als auch ich versucht, auf anspruchsvoller Ebene Diskussionen über "Denver Clan" anzuleiern mit dem Resultat, dass ein gewisses Mitglied hier im Forum diese abschmetterte mit dem Argument, (sinngemäß)"Denver Clan" bestünde doch nur aus Sets und Schulterpolstern...
Diese Kommentare uferten dann so weit aus, dass die Beleidigugen darin Überhand nahmen und vom Admin gelöscht wurden...

Wenn Du glaubst, das Niveau der Diskussionen hier heben zu können, dann nur zu!

Wie heißt doch gleich dieser Film über DYNASTY, der hier im Forum als Film-Foto-Roman abgedruckt ist? "Guilt and plessure"?
Dort wird jedenfalls angedeutet, dass Aaron Spelling und die Shapiros bewußt ein Konkurrenzprodukt zu "Dallas" schaffen wollten. Dies ist in einer Art und Weise geschehen, die den Verdacht nahe legt, man wollte bewußt die Ähnlichkeit zu "Dallas" haben, um den Zuschauer über das Zwischenstadium des "Nichtunterscheidenkönnens" der beiden Serien dahin zu kriegen zu vergessen, dass es eigentlich noch eine andere Serie gab. Deswegen glaube ich weniger, dass es -bereits damals in den 80er Jahren- ein Publicity-Gag war, die Rivalität zu schüren, um beide Serien in der Presse positionieren zu können.
Bei "Dallas" z. B. war man eine Zeitlang relativ gelassen- vielleicht erinnerst Du Dich an Linda Gray, in der VIP-Schaukel, wie sie charmant lächelnd meinte, es sei interessant, kopiert zu werden.
Allerdings gab es wenig später bei "Dallas" eine kleine Umstrukturierung, inspiriert durch DYNASTY- es wurde nämlich der italienische Modeschöpfer Travilla (-Vorname ist irgendwo im Netz nachzulesen-) engagiert, um auch die "Dallas"- Damen in gewagte Roben zu hüllen.
Tja, und leider scheint es so, als habe Mr. Travilla für sein Kostüm-Design Awards erhalten, für die DYNASTY eben immer nur nominiert war... aber bitte, bitte! Wir wollen ja gar nicht aufrechnen.

Übrigens ist "Dallas" gar nicht meine Lieblingsserie!



Hallo Rollin, na nun kennen wir uns auch mal "persönlich".

Gut, wenn Beiträge wie "Dynasty war eine langweilige Sitcom" und sei "fast schon als gefährdend anzusehen" oder sinnfreie Verallgemeinerungen wie "ich kenne Denver-Fans die kein schönes Leben haben und zu Depressionen und Versagertum neigen" in dem Bestreben gepostet wurden, das Niveau zu erhöhen, dann haben wir vermutlich eine unterschiedliche Definition des Wortes Niveau.

(An anderer Stelle wurde übrigens frank und frei eingestanden, es ginge um "bewusste Provokation". Ob nun zur Ankurbelung der Forenbeteiligung oder um der Provokation an sich willens vermag ich nicht zu beurteilen.)

Du hast sicher auch gelesen, dass ich erst gestern wieder anfing, Beiträge zu posten, daher kann ich den Teil mit den ausufernden Beleidigungen etc. nicht überprüfen. Wird aber alles schon so stimmen wenn Du es schreibst. Ich kann und werde mich derzeit nur auf Äußerungen beziehen, die ich mit eigenen Augen gelesen habe.

Die Passage über Dynasty als gewollte Kopie von Dallas kann ich nur voll und ganz unterstützen. Selbstverständlich wurde Dynasty ins Rennen geschickt, um vom Kuchen, den Dallas bis dahin allein verputzte, ein Stück abzubekommen. Aber das ist doch nichts Neues. Schon immer wurde ein erfolgreiches Format kopiert oder zumindest gab es Anleihen daran. Das geht bis heute so, derzeit sind es die Serien mit Zeitkolorit ("Mad Men", "Boardwalk Empire") oder übersinnlichen Themen ("True Blood", "Vampire Diaries" etc.).

Wir kommen aber vom eigentlichen Thema ab - bzw. von der Frage, die ich eingangs stellte. Nämlich ob es hier vielleicht gewollte Stimmungsmache gegen Dynasty gibt, was in einem Dynasty-Forum ungewöhnlich anmutet.

Wenn Du mir jetzt schreibst, Dallas sei nicht Deine Lieblingsserie, ist das vermutlich ein "nein" auf meine Frage. Na bitte, Frage beantwortet.

Dann können wir ja zum ursprünglichen Thema zurückkehren: Wie gelang es Dynasty, Dallas zu schlagen? Irgendwie geriet diese Fragestellung bei der permanenten Aufrechnerei und dem unermüdlichen Rating-Zitieren in den Hintergrund.

Meiner Meinung nach kamen mehrere Faktoren zusammen:

- Nach Pamela Sue Martins Ausstieg wurde Catherine Oxenberg verpflichtet, um die Lücke der erwachsenen Tochter im Hause Carrington zu füllen. Dieser Neuzugang wurde als äußerst positiv vom Publikum aufgenommen. Der Verlust von Fallon wurde so gekonnt "abgefedert".

- Diahann Carroll und Billy Dee Williams sollen nach allem, was ich gehört habe, auch mit dem Ziel auf steigende Resonanz bei den afroamerikanischen Zuschauern engagiert worden sein. Eine Rechnung, die offensichtlich aufging und die Quoten erhöhte.

- Ein weiterer, wenn auch nur vorübergehender Quoten-Booster waren Gastauftritte von Ali MacGraw und Rock Hudson (wesentlich glücklichere Wahlen als ein Jahr zuvor Helmut Berger)

- Die Merchandising-Maschinerie mit Kleidern, Schmuck und Parfum gewann in diesem Jahr an Fahrt. Dadurch war die Serie zusätzlich im Gespräch, was den Quoten sicher nicht geschadet haben dürfte

- Ob die Storylines in dieser Staffel nun ansprechender waren als bei Dallas, kann ich nicht beurteilen. Ich habe diese Folgen von Dallas nicht gesehen. Das Ausscheiden von Barbara Bel Geddes könnte ein Grund dafür sein, warum Dallas in jenem Jahr hinter Dynasty zurück fiel. In meinen Augen setzte in der 5. Staffel von Dynasty ein Rückgang an Qualität in Stories und Dialogen ein, spätestens mit Auftauchen des Prinzen von Moldavia. Aber offensichtlich tat das den Quoten zu diesem Zeitpunkt noch keinen Abbruch.

So oder so waren die Tage der beiden größten Prime Time Soaps an der Spitze der Charts gezählt. Schon in der Season 1985/86 schaffte es keine der beiden mehr auf Platz 1. Das Format zeigte Abnutzungen, beim Zuschauer setzten Ermüdungserscheinungen ein und andere Serienformate (z. B. "Bill Cosby Show") übernahmen das Ruder.


__________________
--

"Eine Krankenschwester! Ein Niemand! Ein fettes Phantom in Weiss..."
27.04.12 17:46
Bepo
Board Member

dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234

Klingt alles durchaus plausibel.

Ich denke auch, dass es mehrere Faktoren waren die hier eine Rolle spielten. Und wenn die "Mutterserie" schwächelt (was bestimmt in den Augen vieler Zuseher durch den Ausstieg von Barbara Bel Geddes der Fall war) wechselt das Publikum zur Kopie/Konkurrenz. Ist ja bei Produkten auch nicht anders!

Ein möglicher weiterer Grund (auch wenn ich jetzt wieder ins oberflächliche Eck gedrängt werde): Season 5 ist die absolut ästhetischste Staffel der Serie.


__________________
--
'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
27.04.12 18:12
Parkhurst
Board Member

dabei seit:
08.03.2009
Beiträge: 17


Zitat von Bepo:
Klingt alles durchaus plausibel.

Ich denke auch, dass es mehrere Faktoren waren die hier eine Rolle spielten. Und wenn die "Mutterserie" schwächelt (was bestimmt in den Augen vieler Zuseher durch den Ausstieg von Barbara Bel Geddes der Fall war) wechselt das Publikum zur Kopie/Konkurrenz. Ist ja bei Produkten auch nicht anders!

Ein möglicher weiterer Grund (auch wenn ich jetzt wieder ins oberflächliche Eck gedrängt werde): Season 5 ist die absolut ästhetischste Staffel der Serie.




Meinst Du ästhetisch im Hinblick auf die Mode? Oder auf das Design der Kulissen (was besonders im "La Mirage" deutlich verändert wurde)?


__________________
--

"Eine Krankenschwester! Ein Niemand! Ein fettes Phantom in Weiss..."
27.04.12 19:34
Bepo
Board Member

dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234

Ich hab mich jetzt mal hauptsächlich auf die Mode (v.a. von Alexis) und das gesamte Erscheinungsbild/die visuelle Inszenierung bezogen.

Ebenso ist es jene Staffel in der Alexis, Krystle, Dominique und Steven einfach am besten aussahen.


__________________
--
'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
27.04.12 19:56
stevie
Board Member

dabei seit:
24.03.2012
Beiträge: 168

Willkommen parkhurst, endlich wieder ein wenig Verstärkung! Kann man in diesem Forum wirklich gut brauchen. Schön, dass du zunächst einmal sehr objektiv auf den thread eingegangen bist. Einen wichtigen Punkt haben wir bisher aber vielleicht alle vergessen: Bis zur Folge 112 wurde offengehalten, ob vielleicht Fallon alias Pamela Sue Martin von den Toten zurueckkehrt, oder nicht. Ich fand das damals jedenfall äusserst spannend, besonders die Folge DIE STATUE, in welcher eine Archäologin auftaucht, die zunächst fuer Fallon gehalten wird.

27.04.12 21:44
Parkhurst
Board Member

dabei seit:
08.03.2009
Beiträge: 17


Zitat von Bepo:
Ich hab mich jetzt mal hauptsächlich auf die Mode (v.a. von Alexis) und das gesamte Erscheinungsbild/die visuelle Inszenierung bezogen.

Ebenso ist es jene Staffel in der Alexis, Krystle, Dominique und Steven einfach am besten aussahen.



Das stimmt, in dieser Staffel bekam vor allem Alexis eine noch aufwändigere Garderobe als in den Jahren zuvor, gleichzeitig wurde dieser Look auch in der Presse verstärkt präsentiert (erinnere mich an viele Artikel zum Thema Dynasty Mode aus jener Zeit).

Mir persönlich hat die etwas klassischere Mode-Linie der Staffeln 2 - 4 immer etwas besser gefallen - abgesehen von Kirbys ergreifend hässlicher Umstandsmode. Manchmal sah sie aus wie 'ne Pilgerin


__________________
--

"Eine Krankenschwester! Ein Niemand! Ein fettes Phantom in Weiss..."
27.04.12 22:29
Parkhurst
Board Member

dabei seit:
08.03.2009
Beiträge: 17


Zitat von stevie:
Willkommen parkhurst, endlich wieder ein wenig Verstärkung! Kann man in diesem Forum wirklich gut brauchen. Schön, dass du zunächst einmal sehr objektiv auf den thread eingegangen bist. Einen wichtigen Punkt haben wir bisher aber vielleicht alle vergessen: Bis zur Folge 112 wurde offengehalten, ob vielleicht Fallon alias Pamela Sue Martin von den Toten zurueckkehrt, oder nicht. Ich fand das damals jedenfall äusserst spannend, besonders die Folge DIE STATUE, in welcher eine Archäologin auftaucht, die zunächst fuer Fallon gehalten wird.



Vielen Dank stevie! Ich bin in diesem Forum ja bereits seit 2009 angemeldet, komme aber wegen Job und Privatleben leider nie dazu, hier wirklich mal aktiv zu werden. Da ich derzeit mit einer Erkältung flach liege und unverhofft viel Freizeit habe, wollte ich die Gelegenheit zum Posten nutzen. Hoffentlich schaffe ich es, eine gewisse Kontinuität beizubehalten

Stimmt, noch im Februar 1985 meldete die Presse, dass es Verhandlungen mit PSM wegen einer Rückkehr zu Dynasty gäbe. Die Schauspielerin, die die Archäologin darstellte, hatte übrigens wesentlich mehr Ähnlichkeit mit PSM als Emma Samms...


__________________
--

"Eine Krankenschwester! Ein Niemand! Ein fettes Phantom in Weiss..."
27.04.12 22:37
Rollin
Board Member

dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

Na, das hört sich ja endlich mal nach einer vielversprechenden Diskussion an...

Zunächst eine kleine Erläuterung: Es gibt da ein Buch aus den 80er Jahren ("Lieben Sie Dallas?"), in dem von der soziologischen Wirkung beider Serien die Rede ist. Umfragen unter deutschen Zuschauern ergaben tatsächlich, dass -und jetzt drücken wir es ganz vorsichtig aus- Menschen, die sich eher vom Leben benachteiligt fühlten, dem "Denver Clan" zugetan waren, unter dem Aspekt, man wird in eine schönere Welt entführt und kann den Alltag hinter sich lassen; bei den hauptsächlich "Dallas" zugetanen Zuschauern waren solche Auffällkigkeiten nicht zu bemerken, die "Dallas"-Fans zogen sich durch alle Bildungs- und Gesellschaftsschichten.
Sollte dies nicht nur ein deutsches Phänomen gewesen sein, erklärt es sogar den Ende der 80er Jahre folgenden "Absturz" der Serie- die Hardcore-Fangemeinde war wahrscheinlich zu klein, um weiterhin für Spitzenquoten zu sorgen.

Zu Season 5:
Einige Sachen wurden ja schon genannt. Inhaltlich möchte ich aber hinzufügen, dass (vermutlich aufgrund der Mitwirkung von Camille Marchetta) die etablierten Figuren in dieser Staffel wesentlich verletzlicher und somit menschlich anrührender dargesetllt wurden als bisher.
(Alexis und ihre Mordanklage, Blake droht erstmalig sein gesamtes Vermögen zu verlieren, Krystle und ihre Sorge um Krystina, Claudia und Stevens Ehe funktioniert doch nicht so gut, Jeff auf der Kippe und und und.)
Wie auch schon geschrieben wurde, sind die neu hinzugekommenenn Charaktere wesentlich spannender als in Season 4.
(Tracy und Peter de Vilbis haben mit ihren Story Lines das Hauptgeschehen eher retardiert, während Kirby und Mark Jennings nach ihrer fulminanten Einführung in Season 3 von Helden zu lästigen Nebenfiguren degradiert wurden.)
Das liegt vornehmlich sehr wahrscheinlich daran, dass sie als neue Familienmitglieder eingeführt wurden, wodurch sie gleich ein wesentlich festeres "Standing" bekamen.
Von der Ästhetik, die teilweise sogar kontaproduktiv zu den gut funktionierenden Stories ist (-Alexis verläßt die U-Haft im weißen Pelz, Alexis schläft in vollem Make-Up und läuft zu Hause wie eien Operettenfürstin herum), abgesehen, würde ich sogar sagen, die eigentlichen Stars dieser Staffel sind die Drehbücher.
Aber: Das mit afro-amerikanischen Zuschauern war wahrscheinlcih tatsächlich so gedacht, jedoch trat Billy Dee Williams (schade, schade, schade) nur in fünf Folgen auf und auch Diahann Carrolls Beitrag zum Geschehen ist ab der zweiten Hälfte der Staffel deutlich geringer- ein Trend, der in den Folgestaffeln weiter fortgeführt wird. Deswegen auch -der andere Thread hier im Forum- meine Vermutung, dass die Rassenmischung zur damaligen Zeit in der Prime-Time eben nicht funktioniert hat.

Warum "Dallas" in diesem Jahr "nur" Nr. 2 war ist schwierig nachzuvollziehen, da "Dallas" eigentlich auch eine gute Staffel abgeliefert hat. Sie wirkt sehr gut durchdramatisiert und durchgestylt, allerdings sind die Geschichten recht glattgebügelt und aus der Soap-Kiste geholt. Beide Serien warten in dieser Saison mit dem Engagement eines Hollywood-Altstars auf, "Dallas" mit Donna Reed (, die ja leider, leider beim Publikum durchfiel,) und DYNATSY mit Rock Hudson (, der ja auch eindeutig den Höhepunkt seiner darstellerischen Schaffenskraft überschritten hatte). Anyway! Ein zweiter Platz in einer 8. STaffel ist aj eigentlcih auch gut!
Zu DYNASTY- kann es nicht sein, dass Rock Hudsons AIDS-Erkrankung publik geworden war, bevor seine DYNASTY-Folgen gesendet wurden und deshalb der Zuspruch in dieser Season so hoch war? Wenn ja, wäre das ein wenig taurig, weil dann ja Millionen Zuschauer einen sterbenden Mann quasi "besichtigen" wollten.

Woher habt ihr das mit Pamela Sue Martin? Ich habe gehört, dass die Produktion sehr erbost über ihren Ausstieg aus dem Vertrag war und sogar drohte, sie auf die "schwarze Liste" zu setzen; was beim weiteren Verlauf von PSMs Karriere durchaus wahrscheinlich erscheint...

Apropos Vertrag: In Season 5 kristallisiert sich an Hand des Vorspanns eine neue Vertragssituation der Darsteller heraus. Normalerweise gilt es als Indiz für Abrechnungen von Residuals (zu deutsch Beteiligungen, Tantiemen oder Wiederholungshonorarere), welcher Darsteller VOR einer Serienfolge genannt wird. Haben Darsteller Verträge für eine bestimmte Anzahl Folgen ausgehandelt und fallen dann krankheitsbedingt oder aus anderen Gründen aus, werden sie trotzdem genannt, obwohl sie keinen Auftritt haben.
Ab DYNASTYs Sesaon 5 fällt jedoch auf, dass der Vorspann quasi ständig geändert wird, um nur die Darsteller zu erfassen, die auch wirklich auftreten. Somit ergibt sich der Schluss, dass die Verträge knallhart geworden sind und nur tatsächlich geleistete Arbeit honoriert wurde. (Die Gewerkschaft hat da wohl nicht interveniert...)

So, das wäre es jetzt erst mal für heute morgen. Wir können dann ja bei Gelegenheit noch auf das Moldavia-Massaker im Speziellen eingehen.

28.04.12 08:33
Bepo
Board Member

dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234


Zitat von Rollin:
Zunächst eine kleine Erläuterung: Es gibt da ein Buch aus den 80er Jahren ("Lieben Sie Dallas?"), in dem von der soziologischen Wirkung beider Serien die Rede ist. Umfragen unter deutschen Zuschauern ergaben tatsächlich, dass -und jetzt drücken wir es ganz vorsichtig aus- Menschen, die sich eher vom Leben benachteiligt fühlten, dem "Denver Clan" zugetan waren, unter dem Aspekt, man wird in eine schönere Welt entführt und kann den Alltag hinter sich lassen; bei den hauptsächlich "Dallas" zugetanen Zuschauern waren solche Auffällkigkeiten nicht zu bemerken, die "Dallas"-Fans zogen sich durch alle Bildungs- und Gesellschaftsschichten.



Hochinteressant! Wie wurde das gemessen? Wie groß war die Stichprobe? Wurden auch mögliche Ursachen angeführt?


__________________
--
'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
28.04.12 10:08
stevie
Board Member

dabei seit:
24.03.2012
Beiträge: 168

Ich finde solche Stichproben auch höchst fragwuerdig. Hatten die in den achzigern nix besseres zu tun?

29.04.12 11:08
[ « < ... 4 5 6 7 8  9 10 11 12 ... > » ]