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Forum » Der Denver-Clan & Die Colbys » Die Carrington-Bibliothek » Wie gelang es DYNASTY das Original DALLAS zu schlagen 
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Rollin
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Alexis´ Vielschichtigkeit manifestiert sich, wie man sofort sehen kann, in ihrer Garderobe, ihren unzähligen Perücken und den vielen Schichten Make-Up, das sie zur Schau stellt... Da kann JR nicht mithalten!!!

22.04.12 08:31
stevie
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Na ja, Ihr gehört eben zur altmodischen Fraktion, die meinen, die Gesellschaft ist okay mit ihrer Männerdomäne. Dynasty Fans sind eben die modernen, emanzipierten. Frauen duerfen auch mal stark, manchmal ruecksichtslos sein. Das ist bei Dynasty und Dallas ein Riesenunterschied. Die einzig coole Storyline bei Dallas war, dass es Sue Ellen dem lieben JR mal so richtig gegeben hat. Zwar erst nach 10!!! langen Jahren, aber immerhin. Nur schade, dass sie danach ausgestigen ist, und sich verkrochen hat...umso mehr freue ich aufs neue Dallas im Sommer...mit grossen Erwartungen...Sue Ellen soll ja sogar in die Politik gehen...wow, da freu ich mich richtig drauf. Hoffentlich hält der kranke Larry Hagman noch ein paar Jahre durch, dass einige Staffeln gedreht werden können
Aber leider ist es wirklich so, dass Alexis wesentlich vielschichtiger dargestellt wurde, als JR. Ist nun mal eine Tatsache.

Genau das hat ihre Rolle ja auch so interessant und erfolgreich gemacht, das hat sicher weniger mit ihren Peruecken und dem Make up zu tun. Fällt dir nichts orginelleres ein?

22.04.12 12:02
ChrisCarrington
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Ich finde auch, dass Alexis' Handlungsweise nachvollziehbarer ist, als die von J.R. Bei Alexis ist es zu verstehen, warum sie sich so verhält, bei J.R. ist es reine Machtgeilheit!


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Das ist mein Haus, Du bist wahnsinnig!
22.04.12 14:19
Rollin
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Bei Alexis wiederum scheint es sich dann wohl um eine psychische Störung zu handeln, denn warum sonst behandelt sie den ernsthaft an ihr interessierten Dex Dexter nahezu permanent schlecht???

Leider ist mir Alexis´ Verhalten überhaupt nicht klar...

Zunächst mal erfährt man, dass die junge attraktive Ehefrau eines hart arbeitenden Mannes fremd geht, da sie sich vernachlässigt fühlt. Das ist echt vertrauenswürdig...

Dann taucht sie in einem Gerichtsverfahren auf, indem sie genau genommen nichts zur Sache beizutragen hat, da sie bei der Tat überhaupt nicht zugegen war, sie tritt lediglich als "Dreckschleuder" auf...

Dann verursacht sie Krystles Fehlgeburt und macht sich anschließend bei mehreren Gelegenheiten über deren Unfruchtbarkeit lustig...

Ihre eigene Schwester scheint sie in einem Prozess ebenfalls schwer belastet zu haben, so dass diese unschuldig im Gefängnis war...

Wo sind die Hinweise, die ein solches wirklich schäbiges Verhalten rechtfertigen? Haben sie damit zu tun, dass Alexis´ Vater Hutmacher gewesen ist?
Ich komme da nicht klar. Auch Freud hilft mir da nicht weiter...

22.04.12 15:10
stevie
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Dex wurde nie permanent schlecht behandelt. Vielleicht hätte sie ihm noch die Fuesse kuessen und salben sollen, als dieser im KINDERGARTEN GEWILDERT hat?
Vor Gericht wurde sie von Dunham vorgeladen, ihre Aussage entsprach ausserdem der Wahrheit.
Krystle hat Alexis am Anfang sehr zynisch behandelt und sie nicht minder provoziert.

22.04.12 22:54
stevie
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...und Alexis hat ihre Schwester niemals ins Gefängnis verfrachtet. Sie hat nach Caress Meinung nur nicht genug dafuer getan, sie herauszuholen, genau wie Zack Powers.

22.04.12 23:18
Rollin
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Verhält es sich nicht eher so, dass Krystle sich bereits früh über Alexis´ Charakter im Klaren war? Darüber, dass Alexis´ Einzug in ihr Häuschen auf dem Carrington-Grundstück nichts weiter als eine Provokation war? Natürlich wäre es schlauer von Krystle gewesen, sie hätte sich zunächst mit ihr angefreundet- es wäre aber zu bezweifeln, dass hier eine echte Freundschaft entstanden wäre...

Ich weiß, dass man das deutsche und amerikanische Recht nicht 100%ig miteinander vergleichen kann, aber es hätte garantiert auch Möglichkeiten gegeben, nicht vor Gericht -trotz Ladung- zu erscheinen, z. B. krankheitsbedingt oder aber man hätte eine schriftliche Aussage eingereicht. Man hätte sich als so genannte Leumundszeugin (, denn Alexis war in diesem Prozess nichts weiter,) auch etwas zurückhalten können, z. B. durch Nichterinnern (-schließlich erfahren wir später, dass Alexis´ durchaus Probleme mit dem Gedächtnis hat, nicht nur was die Anzahl ihrer Kinder betrifft, auch in Bezug auf Roger Grimes).

Bei der Geschichte um Caress bin ich etwas unsicher geworden, was nun konkret über den Fall (, der ja "in silentio" stattfand,) gesagt wurde. Auf jeden Fall tauchte Caress in Denver auf mit dem Rachegedanken, sich für ihren Gefängnisaufenthalt bei ihrer Schwester zu revanchieren- die Möglichkeit, dass Alexis besagten Mord selbst begangen habe, wurde von Caress diverse Male in den Raum geworfen, aber -wenn ich mich recht erinnere- nie aufgeklärt. War dies so?

Im Fall Dex Dexter ist es etwas eigenartig, dass Alexis den Seitensprung so stark gewichtet, wo wir aus der Back-Story doch wissen, dass sie in ihrer Ehe mit Blake auch kein Kind von Traurigkeit war...

Trotz allem ist ihre Bösartigkeit immer noch nicht hinreichend begründet- ein Abschwächen ihrer Verderbtheit ist hier auch kein befriedigender Ansatz...

In der Sitcom SOAP (zu deutsch entw. "Trautes Heim" -bei der ARD- oder "Die Ausgeflippten" -bei den privaten-) gibt es folgenden Ausspruch von Jessica Tate, einer der Heldinnen:
"Wenn ich Joan Collins wäre, hätte ich zwar nicht viel zu sagen, hätte aber immer einen großen Auftrit!"

23.04.12 09:43
stevie
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Beiträge: 168

OK...aber irgend einen Grund brauchten die Scriptdesigner doch, um Alexis nach Denver zurueckzuholen, es war ja schliesslich der ausgesprochen gelungene Versuch, die Serie vor der Absetzung zu retten...wie hättest du es denn gemanaged?

23.04.12 21:39
Rollin
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Beiträge: 263

Wie ich es gemanaged hätte, ist ja eigentlich nebensächlich. Um Alexis´ Charakter in einer gewissen Grauzone darzustellen, so dass man sich immer wieder fragen kann, ist sie böse oder nicht, wäre ein deutlich unspektakulärerer Auftritt ratsamer gewesen, z.B. ganz plötzlich zieht sie in ihr Häuschen auf dem Carrington-Grundstück...
Allerdings war der große Auftritt vor Gericht durchaus ein Highlight der Serie- er etabliert Aexis jedoch als doppelbödige, gefährliche und verkommene Frau, deren emotionelle Anwandlungen in näheren oder späteren Folgen immer vom aufmerksamen Zuschauer in Frage gestellt werden und eigentlich auch immer wieder durch eine neue "Geschmacklosigkeiten" (charakterlich, nicht modisch
) überboten werden.
Somit sind eure Aussagen, Alexis sei nicht wirklich böse, äußerst kritisch zu betrachten, da sie ganz bestimmt eher auf eine Bewunderung der Person Joan Collins zurückzuführen sind als auf eine Analyse der Handlungen der fiktiven Figur Alexis Morell Carrington Colby Dexter Rowan.
(Interessant finde ich hier, dass Joan Collins wohl auch einen tierischen Spaß an den Gemeinheiten von Alexis gehabt haben muss, da von ihrer Seite kein Veto gegen irgendeine von den Scriptschreibern geplante Gemeinheit der Figur bekannt ist; im Gegensatz zu Donna Mills bei "Knots Landing", die wohl auf eine Änderung der ursprünglich geplanten Kinder-Klau-Story bestanden hat, um ihre Figur nicht zu "monsterhaft" erscheinen zu lassen.)

24.04.12 07:17
Bepo
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Beiträge: 234


Zitat von Rollin:
Somit sind eure Aussagen, Alexis sei nicht wirklich böse, äußerst kritisch zu betrachten,...


Das hab ich so nie behauptet. Trotzdem fand ich sie als Charakter (v.a. auch in ihrer Beziehung zu Blake) interessanter als zB J.R.

Und, ein weiterer Punkt zu Dallas (da ich ja eben dabei bin mir die gesamte Serie zu Gemüte zu führen und weil es so oft schon Thema war): bei den Außenaufnahmen auf der SF Ranch (Pool, Terrasse) kann man jetzt wirklich nicht von qualitativ hochwertigen Kulissen sprechen! Die sind um keinen Deut besser als jene bei Dynasty.


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'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
24.04.12 08:55
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