Startseite

Forum » Der Denver-Clan & Die Colbys » Die Carrington-Bibliothek » Wie gelang es DYNASTY das Original DALLAS zu schlagen 
Suche [ « < 1 2 3  4 5 6 7 ... > » ] 

Autor

Beitrag

stevie
Board Member

dabei seit:
24.03.2012
Beiträge: 168

Oh, welch ein Missverständis. Donna Reed war lediglich ein Paradebeispiel von Vielen. Genauso hätte ich J. Harrison, Steve Kanaly, Charlene Tilton, Priscilla Presley oder etliche andere nennen können. Ein idiotengluecklicher Volltreffer war natuerlich Brad Pitt, an dieser unbedeutenden Minirolle erkannte man natuerlich, dass die Produzenten nicht das geringste Gespuer fuer Talent hatten, ansonsten hätten sie ihm ja wohl eine Hauptrolle verpassen muessen...dumm gelaufen

01.04.12 22:28
Bepo
Board Member

dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234

Ich möchte hier mal ein Zitat in die Runde werfen!

'Es ist so faszinierend schlecht, daß ich keine Folge versäume. Die Handlung ist abstrus und unlogisch,
die Kameraführung grauenhaft, die Regie entsetzlich,
und unglaublich viele schlechte Schauspieler und Schauspielerinnen spielen unglaublich schlecht. Aber es ist irre faszinierend!'

(Ingmar Bergman)

Es handelt sich um Dallas!


__________________
--
'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
02.04.12 11:17
apollo
Board Member

dabei seit:
03.01.2010
Beiträge: 303


Zitat von Bepo:
Ich möchte hier mal ein Zitat in die Runde werfen!

'Es ist so faszinierend schlecht, daß ich keine Folge versäume. Die Handlung ist abstrus und unlogisch,
die Kameraführung grauenhaft, die Regie entsetzlich,
und unglaublich viele schlechte Schauspieler und Schauspielerinnen spielen unglaublich schlecht. Aber es ist irre faszinierend!'

(Ingmar Bergman)

Es handelt sich um Dallas!

Tja, der letzte Satz ist dabei wohl der wichtigste.

Was hat er über Dynasty gesagt?


__________________
--
DALLAS - 2012
04.04.12 06:47
apollo
Board Member

dabei seit:
03.01.2010
Beiträge: 303


Zitat von stevie:
Oh, welch ein Missverständis. Donna Reed war lediglich ein Paradebeispiel von Vielen. Genauso hätte ich J. Harrison, Steve Kanaly, Charlene Tilton, Priscilla Presley oder etliche andere nennen können. Ein idiotengluecklicher Volltreffer war natuerlich Brad Pitt, an dieser unbedeutenden Minirolle erkannte man natuerlich, dass die Produzenten nicht das geringste Gespuer fuer Talent hatten, ansonsten hätten sie ihm ja wohl eine Hauptrolle verpassen muessen...dumm gelaufen

Tja, da Brad Pitt schon VOR Dallas in mehreren Produktionen mitgespielt hat, kannste hier: http://www.imdb.de/name/nm0000093/ guckten,
ist dies eben nicht dumm gelaufen.

Ganz im Gegenteil. Brad war zu der Zeit ein Jungschauspieler und hatte gerade erst angefangen - wie so viele Schauspieler, die erst nach ihren Rollen in Serien zu Stars wurden.

Dallas war also ein Sprungbrett für ihn.

Welche Jungschauspieler aus Dynasty wurden später noch zu Hollywood-Stars?


__________________
--
DALLAS - 2012
04.04.12 07:03
Bepo
Board Member

dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234

Nun ja, ich weiß nicht ob er überhaupt etwas zu Dynasty zu sagen hatte.

Tatsache ist aber, dass er Dallas sowohl was Regie, Kamera, Drehbuch und Schauspieler betrifft, offensichtlich mies fand. Egal ob er es gemocht hat oder nicht! Und für ihn offensichtlich Dallas kein künstlerisches Juwel war, wie für einige hier.


__________________
--
'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
04.04.12 09:02
apollo
Board Member

dabei seit:
03.01.2010
Beiträge: 303


Zitat von Bepo:
Nun ja, ich weiß nicht ob er überhaupt etwas zu Dynasty zu sagen hatte.

Tatsache ist aber, dass er Dallas sowohl was Regie, Kamera, Drehbuch und Schauspieler betrifft, offensichtlich mies fand. Egal ob er es gemocht hat oder nicht! Und für ihn offensichtlich Dallas kein künstlerisches Juwel war, wie für einige hier.

War ihm wohl kein Zitat wert, weil noch schlimmer...


__________________
--
DALLAS - 2012
06.04.12 11:14
Bepo
Board Member

dabei seit:
17.08.2009
Beiträge: 234

Das mag ja sein, ist ja auch ok! Ich hab ja schon oft genug gesagt dass beides Trash ist. Dynasty ist halt für mich der lustigere Trash!

Dennoch findet er Dallas schlecht. Und es steht im Gegensatz zu euren Aussagen, dass Dallas so toll war (Schauspieler, Drehbuch, Location, etc.)Und es ist ja ok wenn ihr beide euch über mich stellt und mir erklärt dass ich keine Ahnung habe. Wenn ihr das allerdings bei Bergmann macht, finde ich es doch etwas anmaßend!


__________________
--
'Quote me as saying I was mis-quoted.' (G.M.)
06.04.12 11:54
Rollin
Board Member

dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

Laber, laber, laber!

Zu Donna Reed! Die Oscar-Preisträgerin als schlechte Schauspielerin zu bezeichnen, stützt sich auf was?
Darauf, dass sie mit der Grundregel "The Scene is about me" jeder Szene, die sie spielte, eine interessante Note gab? Etwas womit das vulkanartige Temperament von Barbara Bel Geddes nicht konkurrieren konnte. Allenfalls müsste man hier die "Himbeere" ans Casting-Department überreichen für eine grandiose Fehlbesetzung, da sie einfach keine Ähnlichkeit mit Barbara Bel Geddes hatte. (Aber nebenbei: Wie ist das denn mit Pamela Sue Martin und Emma Samms oder Catherine Oxenberg und Karen Cellini, ganz zu schweigen von Gordon Thomson und Robin Sachs?)

Zu Ingmar Bergman! Es ist offensichtlich, dass Herr Bergman als "Künstler" der damaligen Zeit intellektuel nicht dazu stehen konnte oder wollte, von einer mit derart reißerischen (und damit unkünstlerischen) Elementen angereicherten Serie wie "Dallas" fasziniert zu sein. Dies galt damals nicht als "pc". Was er zu DYNASTY gesagt hätte, kann man nur vermuten. Entweder hätte er es genau so gerne gesehen oder er hätte es aufgrund der zahlreichen Plagiatsindizien eher abgelehnt.

Zum Thema "gute Schauspieler"! Normalerweise versteht man unter guten Schauspielern solche, die ihr Handwerk beherrschen, und nicht solche, deren Äußeres und Stil einen gewissen Charakter rüberbringen. Die echten Schauspieler von DYNASTY sind somit eigentlich nur John Forsythe, Linda Evans und Joan Collins, eventuell noch Diahann Carroll. Die hier genannten Gast-Stars haben bei weitem nicht das gezeigt, wozu sie eigentlich fähig gewesen wären; Rock Hudoson vielleicht, weil er zu gebrechlich war; Ali Mac Graw und George Hamilton vielleicht, weil sie von guten Regisseuren abhängig sind; Barbara Stanwyck eventuell, weil sie in ihrem Alter und ihrer Karriere es gar nicht mehr nötig hatte, gut zu sein...
Anyway, die durch ein Casting für DYNASTY verpflichteten Darsteller verkörperten meistens den verlangten Typ ganz gut, aber richtig spannend waren sie nicht, abgesehen vielleicht von Heather Locklear.

Was ich in der Retrospektive für das größte Unding am "Dallas ./.Dynasty"-Konflikt halte, ist der Fakt, dass die Serie von Anfang an als Konkurrenz für "Dallas" konzipert wurde (siehe auch die Foto-Doku hier im Forum), was beim durchschnittlichen TV-Zuschauer der damaligen Zeit zu unzähligen Verwechslungen führte- dies hatte ich an anderer Stelle hier im Forum bereits detailliert aufgelistet.
Aaron Spelling hatte in seiner Laufzeit häufig Probleme mit dem Urheberrecht seiner Serien (FAMILY, CHARLIE´ S ANGELS, HART TO HART). Warum es bei FANTASY ISLAND und DYNASTY nicht auch zu Prozessen kam, entzieht sich meiner Kenntnis. Beispielsweise hatte "Falcon Crest" genügend Ähnlichkeit mit "Dallas", dass immer gesagt wurde, eine Serie wie "Dallas", aber gleichzeitig genügend Eigenleben, dass Verwechslungen wie die häufig zitierte "Southfork-Ranch des Denver-Clans" nicht möglich waren.

Zu meinem u.a. hier im Forum kritisierten Schreibstil: Mir ist nicht ganz klar, was an meinen Aussagen in schlechtem Stil niedergeschrieben sein soll. Ich kennzeichne Meinungen immer mit "distanzierenden Redewendungen", begründe diese mit Beispielen und Hintergrundwissen. (Ganz davon abgesehen, dass ich der deutschen Rechtschreibung und Grammatik mächig bin...)
Aber bite, bitte! Ich muss mein Fachwissen nicht wie Sauerbier anbieten- ich kann auch mit dem Fahrrad durch den Wald fahren und nicht länger versuchen, dem DYNASTY-Forum Kontur zu geben...

07.04.12 13:01
stevie
Board Member

dabei seit:
24.03.2012
Beiträge: 168
Donna Reed

Donna Reed war selbstverständlich keine schlechte Schauspielerin, sondern eben nur total fehlbesetzt, um das an dieser Stelle einmal zu berichtigen. Barbara Bel Geddes war zwar totlangweilig, wie ohnehin die meisten Darsteller bei Dallas, sie brachte den Charakter der Miss Ellie aber recht glaubwuerdig rueber und das sogar, als die Drehbuecher absolut haarsträubend wurden. Hierbei denke ich an die unglaublich schlechte Wes Parmalie Storyline. Ich glaube das muss auch so um den Zeitpunkt gewesen sein, als Dnasty die absolute NO 1 Show war.

07.04.12 14:18
Rollin
Board Member

dabei seit:
17.01.2010
Beiträge: 263

Was man unter "todlangweilig" versteht, ist sicherlich individuell verschieden...
Die Wes Parmalee Story wiederum ist auch wieder Geschmackssache - sie erinnert mich an eine Folge der "Alfred Hitchcock Hour" oder an den Gruselklassiker "Flüsternde Schatten" (-also für mich alles andere als haarsträubend). Sie ließe sich bei DYNASTY in etwa mit der Geschichte um Adam oder der Rückkehr von Matthew Blaisdel vergleichen.
Was die Chronologie betrifft, diese Story Line wurde in der Season 1986/87 präsentiert. In diesem Jahr schloss DALLAS bei den Nielsen Ratings mit einem Platz 11 ab, DYNASTY, entgegen Deiner Vermutung, erreichte nur einen Platz 24.

07.04.12 16:49
[ « < 1 2 3  4 5 6 7 ... > » ]