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Die letzte Zeugin - Zusammenfassung

The Testimony - Episode 13


Vor dem Gerichtssaal redet Fallon aufgebracht auf Steven ein. Sie ist wütend, weil er sie als Lügnerin hingestellt hat. Was habe er denn von ihr erwartet? Sie redet sich in Rage und klagt ihn an, alles absichtlich geplant zu haben, damit Blake vor Gericht kommt, um sich an ihm zu rächen. Im Grunde ist er der Schuldige. Auch an Teds Tod ist er mitschuldig, weil er ihn in das Haus gebracht hat. Steven wendet sich traurig von seiner Schwester ab.

In der Bibliothek teilt Blake mit, dass er vor Gericht aussagen wolle. Andrew schreit, dass dies verkehrt sei: Ein unbedachtes Wort, und die Geschworenen verurteilen ihn. Blake besteht trotzdem darauf.

Fallon greift Krystle an: Warum ist sie weggelaufen, war sie vielleicht mit Matthew zusammen? Warum ist sie zurückgekommen? Will sie endlich die Herrin des Hauses werden, wenn Blake verurteilt ist? Fühlt sie sich als große Dame, weil sie die Vorstandssitzung leiten durfte? Blake schreit Fallon an, dass er stolz auf Krystle sei, sie alles hervorragend gemacht habe. Er bedauert, dass die Familie auseinander bricht. Jeff fragt Fallon unter vier Augen, ob sie gelogen hat. Sie gibt es indirekt zu und weint sich an seiner Schulter aus. Durch den Versuch Blake zu retten, hat sie Steven verloren.

Joseph wird in den Zeugenstand gerufen und von Andrew verhört. Er sagt aus, dass kein Wort von Jeanette wahr sei. Blake sagte an jenem Abend, dass er sich Ted schnappen werde – nicht umbringen. Jake versucht Joseph zu verwirren und erwähnt seinen Gehörschaden aus dem Krieg. Doch Joseph bleibt bei seiner Aussage.

Andrew verhört Krystle. Sie war ein Jahr lang Blakes Sekretärin und ist seit zehn Monaten seine Frau. Krystle gibt zu, dass Blake manchmal sehr wütend werden kann, aber nicht zu Gewalttaten neigt. Auf eine gezielte Frage antwortet sie, sie habe ihn nie gewalttätig erlebt. Weiterhin glaubt sie, dass er sie sehr liebe und seinen Sohn über alles liebe.

Sarah-Pat wird von Andrew verhört. Sie gibt ihren Beruf als Masseuse an. Steven war ihr Kunde und es kam nach der Massage zu sexuellen Kontakten. Er sei auf keinen Fall schwul, sagt sie, weil er noch oft zu ihr gekommen sei. Jake wirft ein, dass ihre Aussage ungültig sei, weil Prostitution im Staat Colorado ein Vergehen ist. Sarah-Pat antwortet auf die Frage nach ihrem Beruf zum Gelächter aller Zuhörer: „Ich mache alles, was sie wollen.“

Andrew lässt Claudia von einem Mitarbeiter aus dem Buchladen holen und vorladen. Sie ruft noch schnell Matthew an und sagt ihm, dass sie ihn liebe. Matthew fährt nach Hause und erhält einen Anruf von Jake, der ihm mitteilt, dass Blake Claudia als Zeugin der Verteidigung befragen lässt.

Blake ist entsetzt, als Claudia erscheint. Im Zeugenstand erzählt sie von dem Gespräch mit Ted in der Buchhandlung. Er wollte Steven nach New York zurückholen, aber sie war dagegen, weil Steven im Begriff war, sich grundlegend zu ändern. Auf die Frage nach ihrem Verhältnis zu Steven beginnt sie zu weinen und erinnert Andrew daran, dass sie einen Mann und eine Tochter hat. Andrew besteht auf einer Antwort. In diesem Moment betritt Matthew den Gerichtssaal. Er hört, wie Claudia unter Tränen gesteht, eine sexuelle Beziehung zu Steven gehabt zu haben. Sie habe mehrmals mit ihm geschlafen. Matthew kommt nach vorne und stürzt sich auf Blake, woraufhin er von den Gerichtsdienern aus dem Saal gezerrt und in eine Zelle gesperrt wird. Claudia rennt in dem Handgemenge aus dem Saal. Sie fährt nach Hause. Ohne Lindsay eine Erklärung zu geben, rast sie mit ihr wie eine Wilde mit dem Auto davon. Als ihnen plötzlich ein Wagen entgegen kommt, kann Claudia nicht ausweichen, reißt das Steuer herum – ihr Wagen überschlägt sich.

Matthew erfährt von einem Wärter vom Unfall und bittet unter diesen Umständen darum, herausgelassen zu werden. Der Wärter schließt die Zellentür auf.

Blake besteht immer noch darauf, in den Zeugenstand zu treten. Andrew verhört ihn. Er gibt zu bedenken, ob er seine Kinder vernachlässigt haben könnte, da ihre Mutter sie vor sechzehn Jahren allein gelassen hat. Blake sagt, er liebe Steven über alles und habe ihn nur vor einem problematischen homosexuellen Leben schützen wollen. Auf gar keinem Fall habe er Teds Tod gewünscht. Er wusste auch nichts von einem Abschied, als er sie in Stevens Zimmer überraschte. Andrew fragt, was er in jenem Moment als Vater empfunden habe. Blake beginnt von Stevens Kindheit zu erzählen und Fallon und Krystle zu Tränen zu rühren. Er erinnerte sich beim Betreten des Raumes daran, wie Steven in diesem Zimmer geboren wurde und aufwuchs, wie er an seiner Wiege saß und an seinem Bett wachte, als Steven eine Lungenentzündung hatte. Wie er ihm bei den Schulaufgaben half und immer hoffte, dass er eines Tages das Haus erben und schließlich an seine Enkel weitergeben würde.

Jake nimmt Blake ins Kreuzverhör. Er versucht Blake zu reizen, unterstellt ihm Homophobie, den krankhaften Hass auf Homosexuelle. Blake verneint – er war nur in Sorge um seinen Sohn – betont immer wieder, es sei alles ein schrecklicher Unfall gewesen. Blake lässt sich auch durch die aggressive Art Jakes nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem Verhör kündigt Jake noch eine Belastungszeugin an, die jeden Moment eintreffen müsste.

Die Anwesenden im Gerichtssaal warten ungeduldig auf die verspätete Zeugin. Schließlich öffnet sich die Tür und unter Raunen und Räuspern der überraschten Zuhörer kommt eine Frau mit schwarzer Sonnenbrille, großem Hut und verschleiertem Gesicht in den Saal. Sie geht direkt auf den Zeugenstand zu. „Was will sie denn hier?“ fragt Blake und Fallon stöhnt auf: „Mein Gott, das ist meine Mutter!“