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Aussage gegen Aussage - Zusammenfassung

Blake goes to Jail - Episode 12


Im Carrington-Haus drängen sich Reporter und Polizisten. Krystle zwängt sich durch die Menge. Die Leiche von Ted wird aus dem Haus getragen, Steven, Fallon, Blake und die Angestellten werden vernommen. Blake schreit, es sei ein Unfall gewesen. Andrew rät ihm mitzugehen. Krystle kommt zu Blake, wirft sich ihm weinend in die Arme. Er wird ruhiger, bedankt sich, dass sie zurückgekommen ist. Schließlich werden ihm Handschellen angelegt und er wird abgeführt.

Auf der Polizeiwache sagt Andrew zu Blake, der Staatsanwalt hoffe auf einen Sensationsprozess. Er will auf vorsätzlichen Mord plädieren, da das Personal mitgehört hat, wie Blake sagte, er wolle Ted umbringen. Außerdem wünschen viele Menschen, denen er das Leben zur Hölle gemacht hat, dass er untergeht. Blake befiehlt Andrew, alle Politiker und einflussreichen Leute, die ihm etwas schuldig sind, aufzutreiben. Krystle blickt betroffen in die Abgründe, die sich vor ihr öffnen, will Blake aber nicht allein lassen.

Blake und Andrew bitten sie, zu gehen. Auf dem Flur trifft sie Matthew. Er meint, der Prozess werde hart und sie sollte davonlaufen, wie sie es vorhatte. Es sei die richtige Entscheidung. Sie sagt, sie müsse ihrem Mann beistehen und könne ihn jetzt nicht verlassen.

Auf einem Friedhof in Dakota wird Ted beigesetzt, Steven und Fallon sind auch anwesend. Als Steven der Mutter sein Beileid ausdrücken will, wendet sie sich wortlos ab.

Am ersten Prozesstag werden Blake und Krystle von Reportern vor dem Gerichtssaal fast erdrückt. Andrew ist Blakes Verteidiger, Jake Dunham der Staatsanwalt. Andrew hat erfahren, dass Jake ein ehemaliger Studienkollege von Matthew ist, der sich freut, endlich gegen die Prominenz antreten zu können und außerdem Gouverneur werden will.

Blake besteht darauf, dass Andrew Claudia von der Zeugenliste streicht. Obwohl es für den Ausgang des Prozesses von Bedeutung sein kann, dass sie und Steven ein Verhältnis hatten, will Blake nicht, dass sie aufgerufen wird. „Diese Frau musste schon mal durch die Hölle gehen“, begründet er seine Entscheidung.

In seiner Eröffnungsrede sagt Jake, er wolle beweisen, dass Steven und Ted ein intimes Verhältnis hatten, dass Blake von der homosexuellen Beziehung wusste und das Opfer hasste. Schließlich hat er dem Opfer einen tödlichen Schlag versetzt – was Blakes Absicht war.

Andrew sagt in seiner Eröffnungsrede, dass er beweisen wolle, dass Teds Tod ein Unfall war. Blake wollte nur seinen jungen Sohn schützen, den er von ganzen Herzen liebt. Steven war gerade auf dem Weg, das Leben eines ganz normalen jungen Mannes zu leben.

Abends fragt Fallon Jeff, ob er nun froh sei, dass Blake endlich Schiffbruch erleide, da er ihn nie mochte. Jeff gibt zu, er und Blake hätten sich nie gut vertragen, trotzdem habe er etwas erfahren, was er ihm sagen müsse: Blakes Direktoren wollen auf einer Vorstandssitzung wegen einer Bankanleihe ausnützen, dass Blake nicht dabei sein kann, sondern vor Gericht erscheinen muss. Krystle sieht da keine Gefahr, weil Blake 70% der Aktien von Denver-Carrington hält. Blake bedankt sich bei Jeff für den Hinweis und will die Sitzung verschieben.

Vor dem Gerichtssaal will Blake mit Steven sprechen, doch dieser blickt seinen Vater nicht einmal an und sagt, er könne nicht mit ihm reden.

Jeanette Robbins ist im Zeugenstand. Sie antwortet Jake, dass sie seit zwölf Jahren Zimmermädchen bei den Carringtons sei. An jenem Abend hatte sie mit Joseph in der Halle gesprochen, als Blake nach Hause kam. Jake versucht mit ironischen Fragen Josephs Stellung als Majordomus lächerlich zu machen – die Reichen können sich jemanden leisten, der die Aufsicht über das Personal hat. Auf seine weiteren Fragen berichtet Jeanette, Blake sei nach Hause gekommen und man sagte ihm, Ted sei bei Steven. Daraufhin schrie Blake, er werde ihn umbringen.

Claudia und Matthew sehen im Fernsehen wie sein ehemaliger Arbeiter Ed von Journalisten nach seiner Zeugenaussage befragt wird. Ed sagt, er habe einmal Steven und Ted in einem Restaurant beobachtet, wie sie sich streichelten und Händchen hielten. Claudia wundert sich angewidert, warum er dies erzählt. Matthew antwortet, Jake versuche zu beweisen, dass Steven eindeutig homosexuell ist, um Andrews Darstellung des verführten Jungen zu widerlegen. Claudia sagt, sie wisse dass Steven nicht homosexuell sei. Auf Matthews Nachfragen behauptet sie, dass Steven es ihr an jenem Abend auf der Party gesagt habe. Matthew wundert sich, dass sie über so intime Dinge gesprochen haben, ohne sich zu kennen.

Krystle ist zu Blake zwar zurückgekehrt, sie will aber nicht die Nacht mit ihm verbringen. Sie weiß nicht, was sie denken soll, fühlt sich sogar an dem Unglück mitschuldig. Denn wenn sie geblieben wäre, als er sich in jenem schrecklichen Zustand befand, wäre vielleicht alles nicht passiert.

Vor dem Gerichtssaal erfährt Blake, dass sein Vorstand die Sitzung auf den Nachmittag verlegt hat, damit er nicht anwesend sein kann. Er bestimmt, dass Krystle ihn auf der Sitzung vertreten muss. Andrew hat schon die entsprechenden Papiere vorbereitet. Er gibt ihr Anweisungen; sie soll sich auf keine Abstimmung einlassen, alles vertagen. Unsicher willigt sie ein. Krystle schafft es, sich gegen den Vorstand durchzusetzen. Sie hält eine Vollmacht von Blake in den Händen, mit der sie den ganzen Vorstand absetzen könnte und lässt alle Entscheidungen aufschieben. Souverän behauptet sie sich gegen das hohe Management.

Fallon ist im Zeugenstand und Jake stellt heraus, dass sie keinen Beruf ausübt und keine hausfraulichen Arbeiten verrichtet. Sie sagt aus, Blake habe Ted aufgefordert, das Haus zu verlassen. Bei einer Rauferei sei Blake von Ted bedrängt worden, Ted habe Blake angegriffen. Bei der Vernehmung an jenem Abend sei sie so aufgeregt gewesen, dass sie dies nicht zu Protokoll gegeben habe.

Steven wird von Jake verhört. Er habe Ted vor anderthalb Jahren in New York bei einer Galerie-Eröffnung kennengelernt und sie seien für etwa ein Jahr ein Liebespaar gewesen. An jenem Abend umarmten sie sich zum Abschied, als Blake hereinkam, zu toben begann und auf Ted losging, der regungslos dastand. Blake schlug auf ihn ein. Auf die Frage, warum Fallon das Gegenteil ausgesagt habe, sagt Steven: „Meine Schwester hat gelogen.“